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"Ab durch das Schwarzatal!!"

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Wir schreiben das Jahr 2011, in einer nur aus 9 Mann bestehenden Gruppe hieß unser Startpunkt Gräfentonna, um anschließend in das schöne Bad Blankenburg per PKW zu reisen. Vorher legten wir einen Zwischenstopp in der Klosteranlage Paulinzella ein. Der erste Tag bestand aus lediglich 10,5 km Wanderstrecke von Bad Blankenburg nach Schwarzburg. Dort besichtigten wir den geschichtsträchtigen Kaisersaal, auf der Friedrich Ebert am 11. August 1919 den Vertrag der Weimarer Republik unterzeichnete. Nach den ersten Erlebnissen wurde uns schon klar, dass die nächsten Tage anstrengender und uns mehr fordern werden.
Am 2. Tag wanderten wir 25km von Schwarzburg nach Cursdorf  und besichtigten unterwegs den Fröbelturm und das dazugehörige Fröbelhaus. Die dafür notwendige längere Pause versüßten wir uns in einem kleinen gemütlichem Eiscafé in Oberweißbach.
In unserem Schlafdomizil, in einer für 6 Mann ausgelegten Finnhütte, in der aber 9 Personen geschlafen haben, verschönerten wir uns den Abend mit Grillen inklusive frisch gefangener Forelle.
Der 3. Tag begann für uns mit einem sehr nahrhaften und ausgewogenen Frühstück. Frohen Mutes und frisch gestärkt liefen wir die ersten Kilometer im Tal der Schwarza, noch nicht ahnend, was uns erwarten würde. Der auf mehreren hundert Meter hohen liegenden Kieselberg war an diesem Tag und auch für den Rest der Woche, das anstrengendste und auch zeitaufwendigste Ereignis der Wanderung. In der Ferne erkannten wir Masserberg, waren uns aber nicht sicher, ob das die korrekte Richtung war. Blauäugig liefen wir einfach weiter um in Goldisthal festzustellen, dass Heubach noch unendlich weit entfernt ist. So entschlossen wir uns nach demokratischer Abstimmung mit dem Bus nach Masserberg zu fahren. Die letzten Kilometer liefen wir von Masserberg nach Heubach um dort im Schullandheim zu übernachten. Auch wir sind nicht unfehlbar und mussten uns nach einem lauten Abendausgang von den dort vorhandenen Pädagogen „zurechtweisen“ lassen. Die Nacht war schnell vorbei, da unsere Nachbarskinder uns mit tosender Lautstärke früh halb 6 notgedrungen geweckt haben.
Tag 4 begann mit einem sehr schönen, gemütlichen Frühstück. Danach hieß unser Ziel Glasbach- Mellenbach. Wieder einmal wurde uns die ICE Strecke zum Verhängnis und wir mussten improvisieren und der Weg wurde durch diesen Fakt nicht kürzer. Auf einer großen Lichtung genossen wir unseren Rest vom Grillabend zuvor. Nach weiteren anstrengenden Kilometern erreichten wir Katzhütte, wobei zwei unserer Wanderkollegen mit dem Auto transportiert werden mussten, da die Blasen und die Schmerzen kaum noch auszuhalten waren. In Katzhütte angekommen wurden wir von dem „Duo Henklein“ mit leckeren Windbeuteln und Kaffee bewirtet. Die restlichen Kilometer nach Glasbach-Mellenbach waren kein Problem. Mit der Erkenntnis in einer pädagogischen Berufsschule zu schlafen freundeten wir uns schnell mit den dort vorhandenen Schülern an. Wir nutzten die Gelegenheit ihnen von unserem Können, zumindest was das Gitarre spielen betraf, zu beeindrucken. Doch unser Traum vom erfüllten Schlaf wurde durch die Tatsache geschmälert in einer Turnhalle mit einer megalauten Heizung schlafen zu müssen.
Am Morgen unseres letzte Tages, schafften wir es endlich ein Gruppenfoto von uns schießen zu lassen. Danach wanderten alle mit einem gewissen Gefühl der Demut und der Traurigkeit los, da wir wussten, es geht dem Ende entgegen. Wir wanderten von Glasbach- Mellenbach nach Schwarzburg und fuhren die letzten Kilometer mit dem Bus nach Bad Blankenburg. Auf der Busfahrt sahen wir uns die gemachten Fotos an und schwelgten in Erinnerungen.

Wie jedes Jahr gilt auch diesmal wieder ein riesiger Dank an Frau Haberkorn, ohne die wie immer, diese ganze außerschulische Aktion nicht möglich gewesen wäre.

Sie sind die Beste!

Erzieher 09/1
Stefanie Elster
Marcel Illhardt

Erlebnispädagogik

Die Wandergruppe der Johann-August-Röbling Schule, bestehend aus 15 Schülern und 2 Lehrern begab sich am 01.09.03 auf das Wanderabenteuer zum Brocken, ca. 90 Kilometer Luftlinie entfernt. Pro Tag wanderten wir ca. 15 - 20 Kilometer. Es ging steil bergauf und bergab, wir kletterten über Baumstämme und kämpften uns durchs hohe Gras. Dieses "Wandern" bereitete uns häufig Fußschmerzen aller Art und nur mit der gegenseitigen Unterstützung, Hilfe und Motivation konnten wir es gemeinsam ans Ziel schaffen. Unsere Unterkünfte waren so unterschiedlich wie Feuer und Wasser und wir wissen nun, welchen Wert es hat, ein Dach über dem Kopf zu haben oder sich mal warm duschen zu können. Nach 5 Tagen hatten wir stolz den Brocken erklommen. Es ging wieder Richtung Heimat und am 10.09 03 waren wir wieder zurück in Mühlhausen. Wir trafen oftmals auf Menschen, die unsere Wanderung unterstützten. Schöne, gemütliche Abende am Lagerfeuer, gemeinsames Kochen, gemeinsames Spielen sowie der Zusammenhalt zwischen bisher sich kaum kennenden Jugendlichen und Erwachsenen ließen diese Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten werden. Diese Wanderungen sind eine Schultradition, Wanderziele in den vergangenen Jahren waren z.B. der Rennsteig und die Unstrut.

Erlebnisbericht Schulwanderung 2003

Erlebnisbericht Schulwanderung 2008

Erlebnisbericht Schulwanderung 2009

Erlebnisbericht Schulwanderung 2010

Erlebnisbericht Schulwanderung 2011

Über Grenzerfahrungen und Grenzgänger
Marsch der "Rhönischen Gladiatoren"

Auch im Jahr 2010 begab sich eine Gruppe von 10 Schülern und 2 Lehrern der Johann-August-Röbling-Schule vom 6.September bis zum 10. September für eine Woche auf große Wanderschaft. Das Ziel der Tour war die Rhön. Die Strecke führte uns an der innerdeutschen Grenze entlang. Der erste Anlaufpunkt war der Point Alpha.

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Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Stützpunkt der US-Armee in der Nähe von Geisa. Hier nahmen wir an einer Führung über das Gelände teil. Wir konnten die Bunker und die Grenzanlage besichtigen. Während des Rundgangs gaben die Lehrer als Zeitzeugen dieser Geschichte ihre Erlebnisse in der DDR preis. Dabei erfuhren wir viel über das Leben im Bereich des Todesstreifens und im vom Stacheldraht umgebenen Gebiet.
Die Wanderung war durch viele Anstiege und folgenden Abstiege gekennzeichnet. Dadurch mussten wir auf vielen Kilometern etliche Schritte tun. Unseren Weg konnte man vor der Maueröffnung auf der Strecke nicht bewältigen. An den Tagen wurden wir, in dem Gebiet der treuen Kirchgänger, vom lieben Gott mit mäßigem Wetter bedacht. Dies trübte aber nicht die gute Stimmung in der Gruppe. Auch die sehr großzügige Beschilderung im Hessischen Raum war da nicht stark genug, Mit Heiterkeit wurden manche Kilometerangaben des Öfteren wahrgenommen. Dazu trug auch noch die Länge eines „Hessischen Kilometer“ bei.
Bei den Anstiegen war das Erreichen der Aussichtspunkte nur mit viel Mühe möglich. Bei wechselnden Höhen von 300 Metern bis zu 950 Metern ist das aber nicht zu verhindern. Am 2. Tag erreichten wir die Milseburg. Dabei sieht man heutzutage nur noch die Grundmauern der Anlage. Der Gipfel wird von einer kleinen sehr gemütlichen Gaststätte, die in eine Berghütte integriert ist, geschmückt. Aber wegen fehlenden Strom und Wasser ist die ganzjährige Bewirtung nicht gewährleistet. Aber das Wetter sorgte für eine gute Wasserversorgung.
Das Ziel am nächsten Tag war die Wasserkuppe. Hierbei machte uns das Wetter wiederholt einen Strich durch die Rechnung und somit war die gute Aussicht nicht gegeben. Hier hatten wir einen längeren Aufenthalt. Diese Zeit nutzten wir um das Fliegermuseum zu besichtigen. So konnten wir den eisigen Temperaturen entfliehen. Nach einer günstigen und ausreichenden Verpflegung setzten wir unsere Wanderung fort. Aber in der Woche hat uns die Rhön und das Biosphärenreservat mit seinen Landschaften und Eindrücken begeistert. Wir sahen von steinigen Hängen und weitreichenden Moorgebieten die landschaftliche Vielfalt des Naturschutzgebietes. Nachdem wir die ganze Woche in der freien Natur unterwegs waren, wurde uns in Tann aufgezeigt wie groß auch kleine Orte sein können.
Der letzte Abend wurde zum Highlight der Woche. Die Unterbringung im Schullandheim wurde durch gute Bewirtung des Personals eine rundum gelungene Sache. Hier ist vor allem der freundliche Chef zu erwähnen. Ihm merkte man an, dass er oft Besuch von Jugendgruppen hat. Er gestaltete den Abend mit seinem guten Gesang und war auch sonst sehr interessiert. Im Dialog erzählten wir über Erlebnisse der Woche. Vor unserem Abschied am nächsten Morgen stimmten wir das Rhönlied an.
Marcel Klottig (HE09), Florian Gülsdorff (HE09)

Bilder der Schulwanderung 2009

Soweit die Füße tragen
8. Schulwanderung der Johann-August-Röbling- Schule

Auch in diesem Jahr machten sich wieder 11 Schüler und 2 Lehrer (Frau Haberkorn und Frau Schwanbeck) auf zur großen Wanderschaft, um für 5 Tage den Schulalltag hinter sich lassen zu können. Diesmal begaben sich die Teilnehmer auf die Spuren Barbarossas und wanderten in fünf Tagesetappen knappe 105 km. Der Startschuss fiel von seinem Denkmal über Bad Frankenhausen, Göllingen, Sondershausen, Straußberg, Kleinberndten bis nach Menteroda.
Der Regen war uns dabei an den ersten beiden Tagen ein treuer und unliebsamer Begleiter. Wir trotzten seiner nassen, kalten Anwesenheit und wanderten tapfer weiter Richtung "Sonne"
Die Laufaktion unterlag natürlich auch dem Bildungsauftrag, welchen wir durch ein ausgewogenes Kulturprogramm ausreichend ausloteten. Unter anderen besuchten wir die "Barbarossahöhle" und erfuhren viel Interessantes und Geschichtliches aus der Zeit des alten "Rotbarts". Es wurde der Barbarossaturm mit 365 Stufen trotz starken Nebels erklommen und alles mit einer Führung abgeschlossen. Hier handelt es sich definitiv um einen Ort, an dem jeder Thüringer mal gewesen sein muss.
Am zweiten Tag liefen wir von Bad Frankenhausen nach Göllingen. Der Regen erreichte seinen Höhepunkt. Kommentarlos ließen wir das Wetter über uns ergehen, was die Stimmung in der Gruppe keineswegs trübte. Am frühen Nachmittag erreichten wir Bendeleben, einen Ort mit 750 Einwohnern, aber einer sehr schönen Architektur und einer sehr bekannten "Orangerie". Eine Führung in dem letztgenannten wurde durch den Bürgermeister durchgeführt, der dies interessant gestaltete. Als Kontrast zur bergigen Landschaft ist ein Ausflug in dieses Örtchen zu empfehlen, da man nicht unbedingt damit rechnen würde, so schöne Dinge dort zu entdecken.
Die Leute die uns auf unserer Tour begegneten waren uns gegenüber stets freundlich gesinnt (u.a. Frau Kamieth-Selinger), was für uns genauso wichtig war, wie Nahrung und trockene Klamotten. So hatten wir auch die Möglichkeit die ältere Generation (Göllingen) davon zu überzeugen, dass Jugendliche nicht nur "Flausen" im Kopf haben, sondern auch zielstrebig, planmäßig und voller Leistungsbereitschaft in der Lage sein können für ein bestimmtes Ziel, in unserem Fall das tägliche "Ankommen", zu kämpfen.
Respekt an die Mädels, es war auch für uns Kerle anstrengend!
Unsere Unterkünfte waren meist spartanisch und einfach, eben ohne Prunk und Luxus und nur an den Grundbedürfnissen orientiert. Wenn man den Teilnehmerbeitrag von nur 30 € beachtet, bekommt niemand auf der Welt so billig Urlaub.
Es ist erstaunlich festzustellen, wie schnell der Mensch, bedingungslos auf das eine oder andere verzichten kann. (Handys sind in diesem Fall nicht gemeint).
Es tut sehr gut, sich einmal auf die wichtigen, praktischen Dinge im Leben zu besinnen, weil ein gesundes Maß an Verzicht dem Leben definitiv keinen Abbruch beschert, sondern es durchaus abwechslungsreicher und unkomplizierter macht.
Durch das lange Laufen fängt man immer an ins Gespräch zu kommen, man lernt sich schnell kennen und kann Sympathien und Antipathien entwickeln, man kann ja nichts anderes machen außer reden. Im Alltag sieht das schon wieder ganz anders aus.
Die Masse hat keine Zeit und ist in Hektik oder will gar nicht emphatisch sein.
Detaillierte Ausführungen von unseren Unterkünften, welche übrigens nie die gleichen waren, kann man im "Logbuch" der Wanderung erfahren.
Unser Fazit aber war: "[…] Ein gutes Gespräch, ist durch nichts zu ersetzen! […]"
Ein besonderer Dank und großer Respekt gilt in diesem Falle Frau Haberkorn, ohne deren Kompetenzen und Fähigkeiten die Wanderung nicht durchführbar gewesen wäre .Wir wissen Ihre Mühe zu schätzen.

Marcel Illhardt (E 09/1) Marcel Klottig (HE 09)

Bilder der Schulwanderung 2009

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